Was passiert denn nun mit dem Nebenzentrum

 

und dem ehemaligen EDEKA in Garath Süd-West?

 

Diese und und andere Fragen stellte Planungsausschussmitglied Hans-Joachim Grumbach (FWG/FREIE WÄHLER in der letzten Sitzung des Stadtplanungsausschusses der Landeshauptstadt Düsseldorf.

 

Düsseldorf/Garath 16.01.2018 (pri). Unter anderem habe zum Stand der Bauvorhaben Hoffnungskirche/Caritas ergeben, dass es noch keine Baugenehmigung für das neue Pflegeheim gibt, jedoch in kürze damit gerechnet werde. Zur Zeit gebe es noch Gespräche und ein paar planerische Feinheiten auszuarbeiten – was immer das auch bedeuten soll. Daher könne man noch nicht genau sagen, wann mit dem Neubau des Gemeindezentrums St. Matthäus begonnen werden könne.  Man darf also weiterhin gespannt sein, bis das Geheimnis endlich gelüftet wird.

 

Hier die Anfrage zur Sitzung des Ausschusses für Planung und Stadtentwicklung vom 16.01.2018:
 

 

Garath 2.0 — Zukunft des Nebenzentrums Garath Süd-West
 

Frage 1:
 

Wer ist aktuell Eigentümer des Areals des ehemaligen Edeka-Marktes und der daran im Nebenzentrum Süd-West angrenzenden Ladenlokale (ehemalige Reinigung, Automatencafés, Bistro Strass) bzw. welchen Kenntnisstand hat die Verwaltung über den Fortschritt der Investorensuche für diesen Teil des Nebenzentrums und mögliche Vorhaben des Investors?
 

Antwort:
 

Die Grundstücke gehören einem privaten Eigentümer. Bereits vor der Schließung des Edeka-Marktes stand das Stadtplanungsamt im engen Austausch mit dem Eigentümer, um einen langen Leerstand der Immobilie zu vermeiden. Im Frühjahr 2017 fanden die letzten positiv begleitenden Bauberatungen statt - daraufhin wurde ein Bauantrag für die Umnutzung des ehemaligen Edeka-Marktes in barrierearmen und familienfreundlichen Wohnraum eingereicht. Dieser wurde aber vom Antragssteller mittlerweile zurückgezogen.
 

Frage 2:
 

Welcher Art Nutzung ist für den unter Frage 1 genannten Gebäudekomplex zukünftig geplant bzw. nach derzeitigem Stand angedacht und welche Möglichkeiten bestehen, einem möglichen Investor die Realisierung ausreichend großer Flächen für die Nahversorgung/Gastronomie (z.B. Bäckerei, Café, Gaststätte) in dem Nebenzentrum aufzuerlegen?
 

Antwort:
 

Das gültige Planungsrecht (Bebauungsplan 6267-007) lässt auf dieser Fläche im Kerngebiet sowohl Läden als auch Wohnungen in 3 Vollgeschossen zu. Eine Aufteilung kann im Rahmen eines Bauantrages nicht gefordert werden. Planungsrechtlich geregelt ist hingegen, dass Spielhallen, Bordelle und Vergnügungsstätten etc. auf diesen Grundstücken unzulässig sind. Ziel von Garath 2.0 ist es, das Hauptzentrum von Garath zu stärken und die Nebenzentren durch alternative Versorgungsmöglichkeiten zu verbessern.
 

Fraqe 3:
 

Wie soll planerisch sichergestellt werden, dass das Nebenzentrum Garath-SW nach Umsetzung der drei völlig unabhängig voneinander stattfindenden Planungs- und Bauvorhaben „Gemeindezentrum St. Matthäus" (Ersatz für Brandruine „Goldener Ring"), „Neubau Altenpflegezentrum" (Ersatz für Hoffnungskirche / Hell-Ga) und „Um- bzw. Neubau des Gebäudekomplexes „ehemals Edeka" und dem daraus resultierenden Leerstand des bestehenden Altenpflegeheims die im Handlungskonzept Garath 2.0 angestrebte zukünftige Funktion der Nebenzentren in Garath erfüllt?
 

Antwort:
 

Das Stadtplanungsamt beabsichtigt ein moderiertes Abstimmungsverfahren mit allen relevanten Vorhabenträgern, um die anstehenden Umgestaltungs- und Umbauvorhaben beratend zu begleiten. Die Kosten dafür sind im Förderantrag 2018 beantragt. Ziel ist es, die Eigentümer, beauftragte Architekten, Politik und Öffentlichkeit zu beteiligen.

 


 

 

Anfrage zur Sitzung am 23.03.2017

 


ANFRAGE RATSFRAKTION TIERSCHUTZ / FREIE WÄHLER

 

SACHSTAND ENTWICKLUNG NEBENZENTRUM GARATH SW

 

 

Ich bitte Sie, aus aktuellem Anlass folgende Anfrage auf die Tagesordnung des Ausschusses am 22.03.2017 zu setzen:

 

Fragen:

 

1. Wer ist aktuell Eigentümer des Areals der ehemaligen Hoffnungskirche bzw. welchen Kenntnisstand hat die Verwaltung über den Fortschritt des Verkaufsprozesses an die Caritas bzw. einen Bauträger, Investor o.a. für das neu geplante Pflegeheim.

 

2. Welche Planungen für einen Neubau eines Pflegeheims auf dem Grundstück der ehemaligen Hoffnungskirche sind der Verwaltung bekannt und wie sollen diese auf Grundlage des gültigen Bebauungs- bzw. Flächennutzungsplans realisiert werden?

 

3. Welche Kenntnisse über Pianungen / Überlegungen zur Nachnutzung der denkmalgeschützten Immobilie des bestehenden Sankt Hildegardis Pflegeheims der Caritas und des z.Zt. schon leerstehenden ehemaligen Edeka-Marktes liegen der Verwaltung vor?

 

 

Sachdarstellung:

 

Der Caritasverband Düsseldorf e.V. plant den Bau eines neuen Altenpflegeheimes für ca. 80 Bewohner in Garath-Hellerhof als Ersatz für das bestehende Caritas Altenzentrum St. Hildegard in Garath, dessen Betriebserlaubnis im Jahr 2018 ausläuft. Dieses Vorhaben wird seit geraumer Zeit auf dem Grundstück der ehemaligen evangelischen Hoffnungskirche in Garath Süd-West, Ricarda-Huch- Straße geplant, wobei der Caritasverband Düsseldorf e.V. in Konkurrenz zu einem Projekt des SOS Kinderdorf e.V. getreten ist, welcher dort in enger Kooperation mit dem in diesem Gebäudekomplex angesiedelten Mehrgenerationenhaus Hell-Ga das Angebot für Menschen aller Altersklassen, Familien und Vereine für den Stadtteil ausbauen wollte.

 

Während SOS Kinderdorf e.V. sein Bauvorhaben nunmehr an anderer Stelle in Garath plant, scheint es auf dem Areal der ehemaligen Hoffnungskirche keine wirklichen Fortschritte zu geben. Hell-Ga geht als Mieterin eines Teils der Immobilie nach wie vor davon aus, dass sich das Gebäude im Besitz der evangelischen Kirchengemeinde befindet. Von konkret terminierten Planungen zum Abbruch des Gebäudes wissen sie mit Stand vom 09.03.2017 ebenso wenig wie von der Terminierung ihres spätesten Umzugstermins zum 01.07.2017, wie er im Rahmen der APS-Vorbesprechung am 07.03.2017 von der Verwaltung kommuniziert wurde.

 

Das ebenfalls im Rahmen der APS-Vorbesprechung am 07.03.2017 vorgestellte fortgeschriebene Integrierte Handlungskonzept „Garath 2.0 -  Den Wandel gestalten" enthält im Vergleich zur Urversion vom 15.09.2016 keine wesentlichen Konkretisierungen zu den geplanten Vorhaben in Garath SW.

 

Dr. Hans-Joachim Grumbach

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Antwort zur Anfrage


Sachstand Entwicklung Nebenzentrum Garath SW
61/ 49/2017



Frage 1:
Wer ist aktuell Eigentümer des Areals der ehemaligen Hoffnungskirche bzw. welchen Kenntnisstand hat die Verwaltung über den Fortschritt des Verkaufsprozesses an die Caritas bzw. einen Bauträger, Investor o.ä. für das neu geplante Pflegeheim.

 

Antwort:


Das Areal der ehemaligen Hoffnungskirche gehört einem privaten Eigen-tümer. Der Stadtverwaltung ist bekannt, dass die Caritas mit dem Eigen-tümer in Verhandlungen für einen möglichen Verkauf stehen. Inwieweit der Prozess vorangeschritten ist, darüber können keine Aussagen getroffen werden - es handelt sich um private Kaufverhandlungen.
 

Frage 2:
Welche Planungen für einen Neubau eines Pflegeheimes auf dem Grund-stück der ehemaligen Hoffnungskirche sind der Verwaltung bekannt und wie sollen diese auf Grundlage des gültigen Bebauungs- bzw. Flächennut-zungsplans realisiert werden?

 

Antwort:

Caritas-Pflegeeinrichtung St. Hildegardis auf dem Areal der ehemaligen Hoffnungskirche beim Bauaufsichtsamt eingereicht. Derzeit wird die pla-nungsrechtliche Zulässigkeit des Vorhabens geprüft und anschließend der Politik im Rahmen der Sitzungen der Bezirksvertretung 10 zur Beschluss-fassung vorgelegt.

 

Frage 3:
Welche Kenntnisse über Planungen / Überlegungen zur Nachnutzung der denkmalgeschützten Immobilie des bestehenden Sankt Hildegardis Pfle-geheims der Caritas und des z.Zt. schon leerstehenden ehemaligen Ede-ka-Marktes liegen der Verwaltung vor?

 

Antwort:


Es haben bereits mehrere Gespräche mit den Eigentümern beider Grund-stücke stattgefunden. Das Stadtplanungsamt hat in beiden Fällen seine Unterstützung bei der Nachnutzung zugesagt und wird auch im Rahmen von Garath 2.0 die Entwicklung begleiten. Allerdings besteht für die Stadt keine konkrete Handlungsmöglichkeit im Rahmen der privaten Vermie-tung. Für das Integrierte Handlungskonzept wurden die Maßnahmen auch im Bereich des Nebenzentrums Süd - West weiter konkretisiert. Es wurden die Steckbriefe “Entwicklungsperspektive Garath Südwest“ überarbeitet und “Gestaltung des Freiraums und der Außenanlage“ neu aufgenommen.